Lauenburgische Seenplatten

Mecklenburg Vorpommern

 

Am 08.07.01 fand die Tagestour von Hamburg zu den Lauenburgischen Seenplatten statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Firma ECS AG und Nicebike & Art .

 

Übersichtskarte der Tour

Das Copyright der Karten liegt beim Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

 

Treffpunkt gegen 8.00 Uhr

Kurzes Kennenlernen, Kaffee trinken, übers Wetter reden, Einweisung in die Tour, Verhaltensregeln in der Gruppe vorstellen und Abfahrt um 8.30 Uhr Richtung Wentorf/Trittau.

 

Starke Regenfälle ab 09.00 Uhr

Gleich nach Abfahrt vom Treffpunkt kam ein gewaltiger Regenschauer auf uns nieder. Es war teilweise extrem dunkel und vor lauter Regen waren die Sichtverhältnisse sehr schlecht. Zudem wurden wir alle sehr nass, obwohl fast alle mit Regenkombis oder entsprechender regenfester Kleidung ausgerüstet waren. Die Regenmassen waren einfach zu stark und so suchte sich das Wasser jede Möglichkeit durch die Aussenkleidung zu dringen. Leider war es nicht möglich hiervon Bilder zu machen, da sonst vermutlich auch der Fotoapparat baden gegangen wäre.

 

Unfallserie in Talkau

Kurz nachdem die Regenschauer aufhörten passierte leider an einem Stopschild in Talkau der erste Unfall. Bianca musste an eine Stopschild auf nasser Fahrbahn stark abbremsen, kam durch das Blockieren der Räder ins rutschen und fiel zur Seite. Leider befand sich an dieser Seite auch eine Bordsteinkante und ihr Fuß wurde durch das Eigengewicht der Maschine und der Bordsteinkante stark verletzt. Nachdem wir den Unfallort sofort sicherten und einen Krankenwagen riefen, wurde durch den Notarzt ein Bruch des Unterschenkels festgestellt. Sie und Ihr Freund wurden mit dem Krankenwagen in Krankenhaus gebracht. Die beiden Motorräder wurden mit unseren Servicewagen transportiert.

Nur 1000 Meter weiter nach Abfahrt vom ersten Unfallort, ist Rene in einer langen Linkskurve von der Strasse abgekommen, konnte seine Maschine auf dem nassen Strassenrand nicht mehr abfangen und rutschte leider sehr heftig in den Graben. Auch hier wurde wieder ein Krankenwagen gerufen um Rene ins Krankenhaus zu bringen. Da unser Servicewagen nun leider keine Ladekapazitäten mehr hatte, wurde der ADAC gerufen, um das defekte Motorrad zu transportieren. Wie mir Rene per eMail am Montag den 09.07.01 mitgeteilt hat, wurden zum Glück ausser Prellungen keine weiteren Verletzungen festgestellt.

Nach diesen Ereignissen waren wir alle fassungslos und wollten eigentlich die Tour abbrechen. Die Gruppe entschied dann doch die Tour fortzusetzen und beim Frühstück die Ereignisse sacken zu lassen.

 

Kleine schmale Strassen und schon fast rustikale Fährverbindung bei Siebeneichen

Nach den beiden Unfällen ging es dann von Talkau über teilweise sehr kleine Strassen nach Siebeneichen, wo wir mit einer kleinen Fähre über den Elbe-Lübeck-Kanal übersetzen mussten, um nach Basedow zum Lanzer See zu gelangen.

 

Frühstückspause um ca. 11.00 Uhr im Gasthaus zum Lanzer See

Diese Pause war unbedingt notwendig, um das was zuvor passiert war zu verarbeiten und zu beraten, ob die Tour nun weitergehen sollte oder nicht. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten und in Gesprächen die Erlebnisse besprochen hatten, wurde die Tour einstimmig fortgesetzt. Danach ging es Richtung Zarrentin über Lauenburg Bolzenburg, Neuhaus, Wittenburg weiter.

 

 

Erster Tankstop bei Zarrentin gegen 14.00 Uhr

Kurzer Smaltalk und nachdem die Tanks wieder gefüllt waren, ging es am Schaalsee Richtung Ratzeburg weiter. Von dort aus fuhren wir über Schlagsdorf und Utecht zur Mittagspause. Die Wolken auf den Bilder sehen schlimmer aus als in Wirklichkeit und wir hatten weiterhin trockenes Wetter.

 

Rustikales Mittagessen gegen 15.30 Uhr an der B207 kurz vor St. Hubertus in einem Gasthaus

Das Gasthaus war einfach und rustikal und so konnten wir die bereits vorbestellten Mittagessen ohne lange Wartezeiten geniessen. Das Wetter gab uns sogar die Möglichkeit bei Sonnenschein draussen zu sitzen um zu entspannen und die letzten nassen Stellen an unserer Kleidung zu trocknen. Nun war als nächstes Etappenziel die Kaffeepause auf dem Plan und so machten wir uns wieder bereit um über Krummesee, Grinau, Klein-Wesenberg, Stubben, Schönberg, Gröhnwold zum Grossensee zu gelangen.

 

Kaffee- und Kuchenpause gegen 17.30 Uhr am Grossensee

Hier verabschiedeten sich die meisten nach der Pause, um direkt nach Hause zu fahren.

 

Servicewagen

Unser Servicewagen war die ganze Zeit bei uns und hat uns sehr geholfen, einen Dank an Andreas.

 

 

Rückkehr zum Ausgangspunkt gegen 19.45 Uhr bei der ECS AG

Verabschiedung und Auflösung der Gruppe.

 

Fazit

Gute und gelungene Tour von ca. 330 km Länge. Östlich von Hamburg ist es sehr schön und man kann sehr viele kleine Strassen erkunden und kennen lernen.

 

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