Moin zusammen! Ein freies Wochenende, das Bike an Bord und los geht’s: Manchmal braucht es einfach nicht mehr. Ich bin mit dem VW Crafter Richtung Oberhof aufgebrochen und habe mir eine kurze Auszeit im Thüringer Wald gegönnt. Hier ist mein Bericht vom Wochenende am Lütschesee.
Anreise & Basislager: Oberhof Camping am Lütschesee
Von Hamburg aus war die Anreise nach einer entspannten fünfstündigen Fahrt erledigt. Mein Ziel war der Campingplatz Oberhof Camping am Lütschesee. Vor Ort hatte ich richtig Glück und habe einen sehr schönen Platz direkt zwischen den Tannen bekommen. Der Crafter passte perfekt rein und ich konnte mich gemütlich einrichten.

Der Platz machte insgesamt einen sehr guten Eindruck. Die erste Nacht in meinem Dachzelt war extrem angenehm. Ein kleiner Gamechanger, den ich mittlerweile immer dabei habe: meine elektrische Heizdecke. Damit ist es im Dachzelt auch bei kühleren Nachttemperaturen absolut gemütlich.
Für maximalen Komfort nutze ich eine 230V-Heizdecke. Die Stromversorgung erfolgt flexibel über Landstrom oder autark via Wechselrichter.
Wichtig: Aus Sicherheitsgründen ist die 230V-Heizdecke bei mir immer über einen FI-Schutzschalter abgesichert – besonders im Dachzelt absolutes Muss für einen ruhigen Schlaf!

Morgens aus dem Dachzelt direkt auf den Wald blicken – so fängt der Tag richtig an. Auch wenn der Lütsche-Stausee im Hintergrund versteckt lag, war die Atmosphäre top.
Frühstück
Nach einer erholsamen Nacht ging es ans Frühstück. Dank meines Induktionskochfelds war das Rührei mit Bacon schnell fertig. Es war herrlich: Die Sonne schien, viele andere Camper waren auch gerade beim Frühstück und die Stimmung war einfach entspannt. Mit dem kompletten Camping-Equipment vor dem Wagen zu sitzen und den Blick in die Natur zu genießen – genau so habe ich mir das vorgestellt.


On the Road: 300 km Thüringen mit der R 1300 GS
Dann wurde es Zeit für das eigentliche Vorhaben: Die Jungfernfahrt in dieser Region mit meiner neuen BMW R 1300 GS. Ich habe mir morgens über kurviger.com eine schöne Rundtour zusammengestellt und am Ende standen 306 Kilometer auf der Uhr.
Thüringen hat mich mal wieder voll abgeholt: Mit der tollen Natur und den kurvigen Strecken war es wie in den Vorjahren wieder ein Genuss. Natürlich durften die obligatorischen Stopps nicht fehlen: Ein kühles Getränk hier, ein Eis dort und einfach die Landschaft wirken lassen. Zum Abschluss des Tages gab es in Suhl im Hotel „Zum Hirschen“ die traditionelle Belohnung: Thüringer Klöße mit Roulade. Ein Muss, wenn man in der Gegend ist!

Abendausklang & Heimreise
Zurück auf dem Campingplatz ging es erst mal unter die Dusche (die sanitären Anlagen sind absolut in Ordnung) und dann entspannt unter die Markise. Was gibt es Schöneres, als den Tag mit einer „Knolle“ (einem in der Kühlbox gekühlten Astra) ausklingen zu lassen? Danach ging es wieder unter die Heizdecke ins Dachzelt.



Am nächsten Morgen das gewohnte Prozedere: Frühstück, Kaffee, Zusammenpacken. Eigentlich muss man den Platz bis 12:00 Uhr räumen. Da ich mich zeitlich ein bisschen verschätzt hatte wurde es etwas eng, aber die Platz-Mitarbeiter waren super drauf und haben mich auch kurz nach 12:00 Uhr noch stressfrei vom Hof gelassen. Schließlich ging es mit einem schönen Zwischenstopp, mit Kaffee auf der Wartburg, wieder zurück in den Norden nach Hamburg.

Fazit: Ziemlich cool
Zwei Nächte, top Wetter und eine schöne Motorradrunde – ein perfekter Trip. Bei Regen sähe das Ganze natürlich anders aus, aber so war es einfach nur cool. Die R 1300 GS läuft hervorragend und das Setup mit VW Crafter und Dachzelt hat sich mal wieder bewährt.
Jetzt schaue ich schon auf das Himmelfahrtswochenende. Die Planung läuft, aber man merkt deutlich, dass der Camping-Boom ungebrochen ist: Spontan etwas zu bekommen ist gar nicht so einfach, da viele Plätze bereits ausgebucht sind. Ich lasse mich überraschen, wo es als Nächstes hingeht!



